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Der Arabofriese (Friese x höchstens 20% Araberanteil)
Der Arabofriese ist keine reine Kreuzung aus Araber und Friese. Es geht bei dieser Rasse um die Zuführung ganz ausgewählter Leistungsgene der Wüstenaraber in einige wenige ausgesuchte Friesenlinien, wobei die Rückkreuzung immer nur mit friesischem Leistunsgsblut geschieht, zum Ziel den Araberanteil stark zu minimieren. Der Araberanteil sollte höchstens 18% betragen, um weiterhin ein händelbares Pferd mit einwandfreiem Charakter zu züchten.
Der Ursprung des Arabofriesen liegt im Fahrsport. In den 60iger Jahren gab es mind. 10 Fahrteams mit reinen Friesengespannen. Leider fuhren diese immer außerhalb der Konkurrenz. Luftprobleme bereiteten den Friesen im Marathon Probleme und der Traum der Friesen im Leistungsfahrsport war schnell zu Ende. 2004 gab es dann das erste Arabofriesengespann. Nach langen Studien sollte der gezüchtete Arabofriese einem "friesischem Hochleistungssportler" gleich sein. Ausdauer und ein größeres Lungen-und Herzvolumen sowie eine gewisse Härte des Bewegungsapparates zeichneten den Arabofriesen aus. Der Urvater des Arabofriesen ist der Araber Gharib ox - großrahmig und leistungsstark.
Aus Neugierde zu dieser Rasse habe ich mir in 2009 einen 4-jährigen Arabofriesen mit Dressurveranlagung gekauft. Ich bildete ihn aus nach den Grundsätzen der "Skala der Ausbildung" - scheinbar mit Erfolg -. Djuk geb. 2005 (Yk Dark Verran) hat einen Araberanteil von ca. 18% und ist im Europäischen Arabo-Zuchtbuch eingetragen (Eigene Rasse). Sein Ausbildungsstand in 2010 ist auf L-Niveau einzuordnen. Im Herbst 2010 hat er mit wachsender Begeisterung die fliegenden Wechsel gelernt. Augenscheinlich ist Djuk ein ganz normaler Friese mit aufgesetztem Hals, langer Mähne - absolut Rasse typisch-.
Der Unterschied zu einem reinrassigen Friesen liegt tatsächlich im Exterieur, den daraus resultierenden Bewegungsabläufen - völlig ohne Knieaktion -, seinem feinen und glatten Fell sowie seinem etwas speziellem Charakter. Ich habe noch bei keinem meiner Friesen eine solche Ausdauer, Aufnahmebereitschaft, Motivation und Intelligenz im Training festgestellt. Mich begeistert seine Einstellung sowie sein Ehrgeiz jeden Tag!
Djuk hat einen einwandfreien sehr lieben Charakter mit ausgeprägtem Temperament sowie einer gewissen Härte und Belastbarkeit, der dem Reiter immer alles Recht machen möchte. Er fordert die Arbeit und Aufgabenstellung von seinem Reiter in jeder Trainingseinheit. Somit ist meiner Meinung nach diese Rasse nicht für Anfänger oder Reiteinsteiger geeignet.
Über den weiteren Werdegang von Djuk und mir, werde ich auf meiner Homepage berichten.
Gekörte Arabofriesen-Hengste mit Dressurveranlagung: Yk Dark Danilo sowie sein Sohn Dark Ynte (Vater von Djuk)
Der Warlander (Friese x PRE/Lusitano): "Warlander-Projekt wird auf 2012 verschoben!" Wir werden im Jahr 2012 mit unserer Friesenstute Trynke erstmals einen Warlander züchten. Gedeckt wird die Stute von dem gekörten PRE Hengst Hosco XXI: "Hosco  deckte bislang einige Warmblutstuten und vererbte seine Dressurveranlagung erfolgreich.
Bild Hosco 2: Fotograf: Christiane Pinnekamp
Bild Hosco Kopf: Fotograf: Nikki Kerf
"In 2012 werden wir Euch dann über unseren Nachwuchs "Warlander" berichten.
Das Bild zeigt "Anubis von Greenhorn" der erste beim IWS (USA) registrierte in Deutschland gezogene Warlanderhengst mit vollem Papier -> Züchterin ist Alexandra Green www.warlander-franken.de
Bedingungen zur Warlanderzucht: Seid September 2010 gibt es auch in Deutschland ein eigenständiges Zuchtbuch für Warlander (Bayrisches Zuchtbuch für Spezialpferderassen). Das ursprüngliche Zuchtbuch liegt in den USA (IWSR) www.warlander.org. Zusätzlicher Link zu Warlander: www.caballos-de-la-luz.de
Der Warlander entstammt der Kreuzung von rein gezüchteten Friesen/ Iberer und darf nicht mehr als 75% oder weniger als 25% von einer dieser Rassen tragen.
Iberer: bezieht sich auf Pferde, die anerkannt und registriert sind als Puaraza Espanola oder Lusitano oder die anerkannte Kreuzung dieser zwei Rassen. Iberer müssen DNA-getestet und bei einem vom IWSR anerkannten Verband registriert sein.
Friese: bezieht sich auf Pferde, die anerkannt und registriert sind als reine Friesen, eingetragen, entweder beim Friesian Horse Association of North America (FHANA) oder dem FPZV USA, oder den europ. Elternverbänden dem FPS oder FPZV.
Nur bei Elterntieren mit gut durchgezogenem Papier, ist eine gute Vererbung und Zukunft für den Warlander gewährleistet.
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